Sagen aus dem alten Wien

Nachdem wir uns eine Woche mit Sagen aus dem alten Wien beschäftigt haben, war es Zeit für unseren Rundgang. Wir starteten am Schwedenplatz, gingen den Hafnersteig hinauf, durch die Griechengasse zum Griechenbeisl. Dieses Wirtshaus ist uralt, es hatte früher mehrere andere Namen. Hier soll der liebe Augustin früher gerne gespielt haben.
Anschließend gingen wir über den Fleischmarkt in die Schönlaterngasse. Hier steht das Basiliskenhaus.

Über die Sonnenfelsgasse und die Rotentrumstraße gelangten wir zum Stefansdom. Wir umrundeten ihn einmal. Dabei sahen wir den unvollendeten Nordturm mit der Pummerin, den 137m hohen Südturm und das Riesentor.


Der Weg zum Stock im Eisen war nur kurz. Hier schlugen im Mittelalter die Handwerksburschen, die nach Wien kamen, Nägel ein.

Am Graben erinnerte uns die Pestsäule an die überstandene Seuche von 1679. Kaiser Leopold hat sie gestiftet.


Bei strömendem Regen erreichten wir den Platz am Hof, früher Sitz der Babenbergerburg. Über den Judenplatz erreichten wir den Hohen Markt. Hier gibt es römische Ausgrabungen, die Ankeruhr und außerdem ist es Wiens ältester Marktplatz.
Von dort erreichten wir die Ruprechtskirche, die älteste erhaltene Kirche Wiens, vermutlich um 800 erbaut und im 11. Jahrhundert großteils fertig gestellt.